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PROCAIN RESET (Hahn-Godeffroy 2010) ist ein neues Konzept in Hamburg-Blankenese zur Behandlung chronischer Erkrankungen.
Die Einzelheiten dieses Konzeptes werden vorgestellt in dem Aufsatz "Was ist Infusionsneuraltherapie?", zu finden unter Literatur in dieser Website.
Neueste Veröffentlichung: J.D. Hahn-Godeffroy: Procain Reset - Ein Therapiekonzept zur Behandlung chronischer Erkrankungen? In: Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin / Swiss Journal of Integrative Medicine, S. Karger, Basel 2011 (in press).
Procain wurde 1905 von Einhorn synthetisiert, als das erste synthetische Lokalanästhetikum überhaupt, und als solches aber schon seit einem halben Jahrhundert durch viel bessere Lokalanästhetika ersetzt.
In der Medizin hat sich Procain dennoch erhalten, nicht als Lokalanästhetikum, sondern als Sympathikolytikum in der Neuraltherapie: www.neuraltherapie.hahn-godeffroy.de, www.procain.hahn-godeffroy.de sowie www.ignh.de, sowie www.dgfan.de, sowie www.neuraltherapieschweiz.ch, sowie www.neuraltherapie.at.
Die Mitglieder der genannten Fachgesellschaften verwenden bei ihren neuraltherapeutischen Injektionen fast ausschließlich Procain, weil dieses das nebenwirkungsärmste, am besten steuerbare und weitaus am wenigsten toxische Neuraltherapeutikum im gesamten deutschsprachigen Raum darstellt.
Das Nebenwirkungsrisiko von Procain ist, anders als noch bis vor 20 Jahren behauptet, ganz ungewöhnlich gering. Die in den 1950er und 1960er Jahren gelegentlich beschriebenen Procain-Zwischenfälle sind zurückzuführen auf unangemessen hohe Beimengungen von hochtoxischem Adrenalin. Ferner auf unangemessen hohe Dosierung von Procain in doppelt so hoher Dosis als heute üblich, dazu in einer fixen Kombination mit hoch dosiertem Coffein (Impletol).
Auch das immer wieder behauptete hohe Allergie- und Anaphylaxie-Risiko von Procain ist offensichtlich eine medizinische Literatur-Ente:
In fast 25 Jahren haben in Hamburg die Neuraltherapeuten Dr. Hans Barop und Dr. J.D. Hahn-Godeffroy zusammen etwa 2.000 bis 2.200 (!) Liter Procain 1% für ihre Injektionen verwendet, ohne eine einzige Anaphylaxie, mit lokal begrenzten topikalen allergischen Reaktionen von unter 10 Fällen insgesamt. Es dürfte wenige Anwendungsbeobachtungen zu Procain in dieser gewaltigen Dimension geben.
In den 1950er Jahren publizierte Walter Huneke bereits über Procaineffekte, die wir heute als Anti Aging Wirkungen bezeichnen würden. Er sprach von „Verjüngung“.
Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten ist diesen Begriffen gewiss mit sehr großer Zurückhaltung zu begegnen, dennoch: neueste Ergebnisse amerikanischer Arbeitsgruppen scheinen ebenfalls in diese Richtung zu deuten.
Aufgabe der Homepage www.procain.hahn-godeffroy.de soll es sein, den aktuellen seriösen Wissenstand zu Procain vorzuhalten. Korrespondenzanschrift unter www.hahn-godeffroy.de.
Der vorstehende Text darf gern verwendet werden. Er ist urheberrechtlich geschützt, deshalb bitte Verwendung nur mit Quellenangabe www.procain.hahn-godeffroy.de.
weiter letzte Änderung 08.05.2012
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